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Scherndl-Figl GmbH
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AdBlue und seine Eigenschaften
Mit der SCR-Technologie ist sich Massey Ferguson sicher, dass auch die nächsten Abgasstufen bewältigt werden. Umfangreiche Versuche in der LKW-Branche in den letzten Jahren haben sich als absolut zuverlässig erwiesen und bieten eine langfristige Lösung an. Alle Hersteller verwenden dort SCR. Selbst Hersteller wie MAN und SCANIA, die vorerst andere Techniken fokussierten, setzten nun auf SCR-Technologie. Dies alles bestätigt, dass Massey Ferguson auf dem richtigen Weg ist. Mit der SCR-Methode zur Abgasreinigung wird nun auch das Kraftstoffreduktionsmittel AdBlue benötigt.
Was ist AdBlue?
AdBlue ist eine hochreine, farblose, synthetische Harnstofflösung, die nach exakter Spezifikation aus reinem Harnstoff und demineralisiertem Wasser hergestellt wird. Obwohl das nach einer vergleichsweise einfachen Formel klingt, ist es entscheidend, dass AdBlue nach strengsten Vorgaben produziert wird, um die Reinheit zu gewährleisten. Ebenso wichtig ist es, dass die Reinheit während Distribution und Lagerung sichergestellt ist, bis zu dem Punkt, an dem das Produkt sein Ziel erreicht: den AdBlue-Tank des Fahrzeugs und dessen SCR-Einspritzsystem. Die absolute Reinheit ist so entscheidend, weil der SCR-Katalysator sonst seine Aufgabe nicht erfüllen kann und zudem die Gefahr besteht, dass das emissionsreduzierende System des Fahrzeugs beschädigt wird.
Verwenden Sie niemals AdBlue oder andere SCR-Lösungen von Lieferanten, die nicht vom VDA lizenziert sind. Verwenden Sie keine Produkte, die AdBlue-Funktionalität für sich in Anspruch nehmen, die aber „Harnstofflösung“ oder ähnlich heißen. Wenn der Schriftzug AdBlue nicht auf der Packung erscheint, handelt es sich nicht um AdBlue, sondern um ein minderwertiges Produkt.
Was kann passieren, wenn ich verunreinigtes AdBlue verwende?
AdBlue ist ein hochreines chemisches Produkt, dessen Reinheit in jedem einzelnen Schritt der Herstellung, Verteilung und Lagerung sichergestellt sein muss. Wird AdBlue durch falschen Umgang oder ungeeignete Lagerung verunreinigt, beeinträchtigt das die Funktion des SCR-Systems, da dieses auf Unreinheiten im AdBlue extrem empfindlich reagiert.
Woher kommt der Name AdBlue®?
AdBlue ist ein Kunstname, der vom Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) entwickelt wurde. AdBlue ist eine eingetragene Marke des VDA mit weltweitem Schutzrecht.
Ist AdBlue haltbar?
Optimale Lagertemperaturen liegen im Bereich -5°C bis +25°C. Unter diesen Bedingungen ist eine Lagerung ohne Qualitätsverlust von mindestens 1 Jahr möglich. Nach 12 Monaten darf es nicht mehr für die SCR-Technologie eingesetzt werden und muss zurückgenommen werden. Die AdBlue Produzenten empfehlen eine Lagertemperatur von maximal 25°C. Eine Überschreitung diese Temperatur kann die Lagerdauer negativ beeinflussen. AdBlue kristallisiert bei einer Lagertemperatur von unter -11°C und zersetzt sich bei einer Temperatur von über 30°C. Das reduziert die Haltbarkeit des Produktes stark. Richtig gelagert liegt die Haltbarkeit von AdBlue in großen Gebinden (IBC-Container à 1'000 Liter) bei mindestens 12 Monaten und in kleinen Gebinden (Kannen à 20 Liter) bei mindestens 6 Monaten.
AdBlue muss ebenfalls vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da diese das Aufkommen von Mikroorganismen begünstigt.
Ist AdBlue abbaubar und wie entsorge ich es?
AdBlue ist sehr leicht biologisch abbaubar und kann bei schlechter Lagerung Mikroorganismen aufkommen lassen. Bei grünlicher Verfärbung des Produktes oder Überschreitung der Haltbarkeit, benutzen Sie das Produkt nicht mehr und kontaktieren Sie bitte sofort Ihren AdBlue-Vertriebspartner, um eine umweltschonende, gesetzeskonforme Entsorgung des Produktes durchzuführen.
Gibt es Gefahren und Risiken bei der Handhabung von AdBlue?
AdBlue ist gefahrlos für Benutzer und Fahrzeug. Bei Kontakt mit Augen oder Haut spülen Sie zur Sicherheit mit reichlich klarem Wasser, ohne zu reiben. AdBlue wird anlässlich des Transportes und bei seiner Nutzung nicht als Gefahrgut eingestuft. AdBlue ist ungefährlich für den Benutzer, kann aber die Qualität der Gewässer anlässlich einer unfallbedingten Entleerung beeinträchtigen. Die Harnstofflösungen sind in der niedrigsten Wassergefährdungsklasse eingestuft, erfordern jedoch eine Auffangwanne mit einem Volumen von mindestens dem gleichen, wie dem größten gelagerten Gebinde.














